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Bereichsbeschreibungen

Foto eines Leuchtturms als Symbol für Orientierung

Seiteninhalt

Bereichsbeschreibungen

Die Bereichsbeschreibungen informieren über die Entwicklung des Bereichs, seine Stellung im Gesundheitswesen und die Aufgaben und Ziele.

Außerdem enthalten die Bereichsbeschreibungen Querverweise auf Institutionen.


Gesetzliche Krankenversicherung (GKV)

Als ältester Teil der Sozialversicherung soll die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) die Bevölkerung, die bis zu einer bestimmten Einkommensgrenze pflichtversichert ist, vor den Folgen von Krankheit und Unfall und den dabei entstehenden Kosten schützen. Mit etwa 60 Millionen Mitgliedern versichern die 350 gesetzlichen Krankenversicherungen (2002) den größten Teil der Bevölkerung der Bundesrepublik. Finanziert wird die GKV aus den Beiträgen der Versicherten, die sie und ihre Arbeitgeber paritätisch zahlen. Für die Versicherten besteht Wahlfreiheit zwischen den verschiedenen Krankenkassen. Versicherungsbeiträge und Leistungen der GKV werden nach dem Solidaritätsprinzip geregelt: nach dem Maß der Bedürftigkeit und der Leistungsfähigkeit des einzelnen Versicherten. Ein weiteres Prinzip der GKV ist die Selbstverwaltung durch die von Versichertenvertretern und Arbeitgebervertretern paritätisch besetzten Verwaltungsorgane.


Gesetzliche Unfallversicherung

Das Sozialversicherungssystem sieht neben der Absicherung vor den Folgen von Krankheit und Alter auch vor, die Bevölkerung vor den Folgen von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten abzusichern. Die Träger der gesetzlichen Unfallversicherung lösten 1894 die bis dahin bestehende Haftpflicht der einzelnen Unternehmer bei Arbeitsunfällen ab. Als gesetzliche Zwangsversicherung stehen die Unfallversicherungsträger für Schadenersatz bei Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten ein.


Gesundheitswissenschaften / Public health

Strukturelle und inhaltliche Veränderungen im Gesundheitswesen und an den Hochschulen sowie wissenschaftliche Entwicklungen führten seit Ende der 70er Jahre zu einer immer größer werdenden Professionalisierung und Akademisierung der im Gesundheitsbereich Tätigen. Ende der 80er Jahre begann an den Hochschulen der Aufbau von Forschung und Lehre im Bereich der Gesundheitswissenschaften/Public Health.


Gewerkschaften

Gewerkschaften sind organisierte Interessenvertretungen von abhängig beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. Das Ziel von Gewerkschaften ist vor allem, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Interessen ihrer Mitglieder durchzusetzen.


Migration

Migration (lat. = Wanderung) bezeichnet als sozialwissenschaftlicher Begriff die Wanderungsbewegung von Menschen, die ihren Hauptwohnsitz längerfristig oder dauernd verlegen, ungeachtet der jeweiligen Ursachen Weltweit haben die Wanderungen in den letzten Jahrzehnten enorm zugenommen, verursacht durch Bedrohungen verschiedenster Art wie Aufstände, Kriege, Umweltveränderungen oder Verelendung durch Lebensmittel- und Wasserknappheit, Arbeitslosigkeit usw. Wanderungsbewegungen hat es schon zu allen Zeiten weltweit gegeben.


Öffentlicher Gesundheitsdienst

Der öffentliche Gesundheitsdienst (OGD) wird - neben dem ambulanten und dem stationären Bereich - häufig als „dritte Säule" der Gesundheitsversorgung der Bevölkerung bezeichnet.


Selbsthilfe

In der Bundesrepublik Deutschland gibt es zahlreiche Selbsthilfezusammenschlüsse. Das sind einmal die Selbsthilfegruppen als selbstorganisierte, freiwillige und oft lose Zusammenschlüsse und zum anderen die Selbsthilfeorganisationen, in denen Selbsthilfegruppen in einem höherer Grad z. B. auf Länder- oder Bundesebene organisiert und institutionalisiert sind.


Weiterbildung

Das Bildungssystem der Bundesrepublik Deutschland besteht aus staatlichen und kommunalen sowie privaten Erziehungs- und Bildungseinrichtungen in sechs Bereichen.

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